2023-11-30T15:15:46+02:00

Glykation – was gegen die Verzuckerung der Haut hilft

Glykation – was gegen die Verzuckerung der Haut hilft

Es ist allgemein bekannt, dass die Ernährung einen erheblichen Einfluss auf die menschliche Gesundheit hat. Aber kennen Sie auch den Begriff Glykation? Dieses Phänomen, das durch erhöhten Zuckerkonsum ausgelöst wird, bewirkt eine Veränderung in den Fasern unserer Haut und kann zu vorzeitiger Alterung führen. Allerdings gibt es mehrere Wege, um den negativen Folgen entgegenzuwirken.

Was ist Glykation?

Glykation, auch als „Verzuckerung“ oder „Karamellisierung“ der Hautgewebefasern bekannt, entsteht durch bestimmte Zuckerarten wie Glukose und Fruktose. Diese Zuckerarten reagieren im Körper chemisch mit Proteinen oder Lipiden und führen zur Bildung sogenannter Glykations-Endprodukte. Der Körper bildet mehr dieser Endprodukte, je mehr Zucker wir konsumieren. Gebratene, gegrillte oder gebackene Lebensmittel enthalten diese Endprodukte in ihrer braunen Kruste, die sich beim Erhitzen bildet.

Experten weisen darauf hin, dass Glykation ab dem 30. Lebensjahr zu den Hauptfaktoren der intrinsischen Hautalterung zählt. Dies bezeichnet den Alterungsprozess, der durch interne Faktoren und nicht durch externe Einflüsse wie Umweltverschmutzung oder UV-Strahlung bedingt ist.

So verändert sich das Hautbild

Die Verzuckerung der Haut führt zu einer Reihe von Hautveränderungen, die die Gesundheit und das Aussehen der Haut beeinträchtigen können. Durch den Prozess verliert die Haut an Spannkraft und Elastizität, was bis zum Sagging, dem Erschlaffen der Haut, führen kann. Die Haut neigt auch zu Rissen, da sie durch die Verhärtungen weniger flexibel wird. Verschärft wird dieser Zustand durch eine verminderte Zellregeneration, die die natürliche Erneuerungsfähigkeit der Haut beeinträchtigt.

Ein weiteres Problem ist der Feuchtigkeitsverlust, der zu Trockenheit und einem fahlen, matten Teint führt. Die Haut wird insgesamt dünner und anfälliger für Hautentzündungen, die wiederum mit Zellschäden einhergehen können. Zudem begünstigt die Verzuckerung die Bildung von dauerhaft sichtbaren Linien und Falten, die die Haut älter erscheinen lassen.

Wie Glykation verhindert werden kann

Eine ausgewogene Ernährung, reich an Antioxidantien, kann effektiv gegen Glykation wirken. Solche Antioxidantien finden sich zum Beispiel in Zitrusfrüchten, grünem Tee, Paprika und Granatäpfeln. Es ist zudem ratsam, den Konsum von Zucker sowie von Lebensmitteln, die durch Braten, Backen oder Grillen eine braune Kruste entwickeln, zu beschränken. Darüber hinaus sollten Süßigkeiten, Säfte, Softdrinks und Fertiggerichte möglichst gemieden werden.

Zusätzlich zur richtigen Ernährung können Sie Ihre Haut auch äußerlich pflegen. Hautpflegeprodukte, die auf die Verhinderung vorzeitiger Hautalterung abzielen, wie die Pflege von Biologique Recherche, können unterstützend wirken. Zu nennen ist das Sérum A-Glyca, welches sich sowohl zur vorbeugenden als auch behandelnden Pflege eignet.

Zu viel Zucker – in mehrfacher Hinsicht gefährlich

Glykation durch übermäßigen Zuckerkonsum betrifft nicht nur die Haut, sondern kann auch schwerwiegendere gesundheitliche Probleme verursachen. Sie kann beispielsweise zur Verstopfung der Arterien führen, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. Darüber hinaus ist Glykation ein Faktor bei der Entstehung von Diabetes. Auch bei Knochenschwund (Osteoporose), chronischen Nierenerkrankungen (Glomerulosklerose) und Arthritis spielt Glykation eine bedeutende Rolle.

Es ist nicht notwendig, Zucker komplett aus der Ernährung zu streichen. Wie bei vielen Dingen im Leben zählt die richtige Menge. Ein maßvoller Konsum, anstatt exzessiver Mengen, ist förderlich für die Gesundheit. Ähnlich verhält es sich in vielen Lebensbereichen. So kann zum Beispiel hochwertiges Biolage Shampoo dabei helfen, geschädigtem und trockenem Haar zu neuem Glanz verhelfen. Allerdings wird kein besseres Ergebnis erzielt, wenn das Produkt mehrmals täglich angewendet und das Haar damit überfordert wird. Nur die richtige Dosierung bringt den gewünschten Effekt.

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