Tierfutter mit Hanf bietet viele Vorteile für Tiere

Hanf genießt einen eher zweifelhaften Ruf, da aus ihm die Drogen Haschisch und Marihuana hergestellt werden. Aber Hanf ist per se keine Droge, sondern eine Pflanzengattung, die vielseitig einsetzbar ist – fernab der berauschenden Wirkung als Droge. So werden aus Hanf nicht nur Seile sowie Speiseöle und ätherische Öle hergestellt. Auch im Bereich des Tierfutters kommt es immer mehr zum Einsatz. Dies hat verschiedene Gründe, wie wir nachfolgend erläutern.

Was ist Tierfutter mit Hanf?

Tierfutter mit bzw. aus Hanf gibt es in immer mehr Geschäften und von immer mehr Marken. Denn das Thema wird immer mehr von der Öffentlichkeit und vor allem den Tierbesitzern angenommen. Hierbei handelt es sich um Tierfutter, das aus Hanf oder unter der Beigabe von Hanf produziert wird bzw. dem Hanf als Beigabe beigemischt wird. Dies hat verschiedene Vorteile für Tiere, wie wir weiter unten noch genauer schildern werden. Erhältlich ist Tierfutter aus Hanf unter anderem für Hunde und Pferde. Verfüttert werden können sie sowohl als klassisches Futter mit Hanfanteil, als Futterbeigabe zum klassischen Futter oder als Leckerlis als Belohnung.

Eine der bekanntesten Marken ist Hanfred. Das Unternehmen aus Österreich ist führend dabei, Hanf für Tiere auch hierzulande immer weiter zu etablieren. Dabei setzt der Hersteller auf eine besonders hohe Qualität. Der verwendete Hanf wird in Österreich, genauer gesagt in der Steiermark angepflanzt, geerntet und verarbeitet. Damit ist die komplette Verarbeitungskette in Österreich, was bei Tierfutter nicht unbedingt Standard ist. Die verwendeten Handblüten werden von Hand geerntet und schonend getrocknet, danach erfolgt eine handverlesene Auslese. Wichtig ist dem Unternehmen ein nachhaltiger Anbau, der Ressourcen schont. Auf Pestizide und Herbizide wird komplett verzichtet. Das kommt nicht nur der Natur, sondern auch den Tieren zugute.

Schüssel Hundefutter mit Hanf

Tierfutter mit Hanf – Reich an gesunden Inhaltsstoffen © Aleksandr Kravtsov

Welche Vorteile hat Tierfutter mit Hanf?

Die Hanfpflanze ist nicht nur vielseitig verwendbar, sondern bietet auch viele Vorteile. Tierfutter aus Hanf weist einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Ballaststoffen und anderen gesunden Inhaltsstoffen auf. Zudem ist Hanf auch eine gute Quelle für weitere gesunde Inhaltsstoffe wie verschiedene Mineralien, z. B. Kupfer, Eisen, Bor, Zink, Mangan und Stickstoff. Diese sind allesamt ein wesentlicher Bestandteil für eine gesunde und ausgewogene Ernährung – nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren.

Hanf als Tierfutter bzw. Beigabe zum Tierfutter sorgt nicht nur für eine nährstoffreiche Ernährung, sondern kann auch das Wohlbefinden verbessern. Zudem profitiert die Gesundheit des Tieres durch das natürliche CBD in verschiedener Hinsicht. Der Wirkstoff aus den Blüten der Handpflanze hat außerdem auch einen therapeutischen Effekt auf Vierbeiner wie Hunde und Pferde. Mehr Infos zur rechtlichen und therapeutischen Wirkung von Hanf finden Sie hier: AGES

Isländisches Pferd auf der Wiese eingezäunt

Nicht nur für Kleintiere ist Hanf geeignet, auch Pferde schwören auf Tierfutter mit Hanf © World Image

Welche Wirkung hat Hanffutter?

Bei Hunden wirkt CBD in geringen Dosen entspannend und beruhigend. Dies ist vor allem für sehr aktive und hektische Hunde ein Vorteil – nicht nur für das Tier, sondern auch Herrchen und Frauchen. Das Tier kommt mehr zur Ruhe. Zudem hat es auch eine schmerzlindernde Wirkung, die durch CBD als Medizin auch dem Menschen bei verschiedenen Erkrankungen zugutekommt.

Bei Pferden hat Hanf im Tierfutter ebenfalls eine beruhigende Wirkung. Das ist vorteilhaft bei Stresssituationen, z. B. dem Transport mit einem Hänger oder auch der Besuch eines Tierarztes. Zudem wirkt sich CBD bei Pferden positiv auf die Verdauung aus und hat zudem auch eine immunstärkende Wirkung. Beides kommt ebenfalls der Gesundheit des Vierbeiners zugute.